Parodontologie

Als Parodontitis wird die Entzündung des Zahnhalteapparates bezeichnet, die durch eine Ansammlung von Bakterien an den Zahnfleischrändern hervorgerufen wird. Ursache ist meist bakterieller Zahnbelag, aber auch Allgemeinerkankungen (Diabetes) oder Störungen des Immunsystems (u.a. Rauchen).

Bakterielle Zahnbeläge entstehen oft durch falsches oder nachlässiges Zähneputzen. Krankheitserreger besiedeln die Zahnfleischtasche und wandern dann immer tiefer hinein. Der Körper reagiert mit einer lokalen Entzündung, einer gesteigerten Durchblutung des Zahnfleisches und Zahnfleischbluten (jedoch selten bei Rauchern!!). Anschließend bilden sich bakterielle Ablagerungen an den Zahnwurzeloberflächen. Durch die Abwehrprozesse des Körpers wird gleichzeitig der Zahnhalteapparat geschädigt, so dass die Zähne nicht genügend Halt im Kiefer finden. Greift man nun noch immer nicht ein, besteht die Gefahr, das der Zahn schließlich ausfällt.

Das Ziel der modernen Parodontitisbehandlung ist im Prinzip eine gründliche und schonende Reinigung der Zahnwurzeloberflächen und Taschen. Die Zähne werden dabei unter lokaler Betäubung mit Ultraschall und Handinstrumenten gereinigt.

 

 

 

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